Impuls & Executive Briefing
2–4 Stunden für Orientierung, Chancen, Grenzen und strategische Entscheidungen.
Schulungen & Kompetenzvermittlung
Unsere Schulungen verbinden aktuelle Forschung, technische Praxis und konkrete Aufgaben aus Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation. Statt Standardfolien entstehen Formate, in denen Teams Methoden, Werkzeuge und Entscheidungsfähigkeit aufbauen.

Formate
Inhalt und Tiefe richten sich nach Zielgruppe, Vorwissen und gewünschter Transferwirkung.
2–4 Stunden für Orientierung, Chancen, Grenzen und strategische Entscheidungen.
Ein intensiver Tag mit Methoden, Beispielen und Übungen an eigenen Fragestellungen.
Zwei oder mehr Tage mit vertiefter Anwendung, Prototyping und Feedback.
Mehrere Module parallel zu einem realen Entwicklungs- oder Transferprojekt.
Themen
Aus unseren Leistungsfeldern lassen sich Standardmodule oder maßgeschneiderte Programme kombinieren.
Von Use-Case-Auswahl und Daten bis zu Semantik, RAG/LLM, Evaluation, Erklärbarkeit und Mensch-in-der-Schleife.
Kontextanalyse, User-Centered Design, Usability, Prototyping und Evaluation für technische Systeme.
Architektur, Schnittstellen, KI-gestütztes Software Engineering und experimentgetriebene Entwicklung.
Standards, Datenmodelle, Historisierung, Qualität, APIs und Visual Analytics für Verkehr und Mobilität.
Informationsvisualisierung, Visual Analytics, Alarmierung, Rollen und Human-Guided Decision Support.
AR/VR, Tangibles, Projektion, räumliche Interaktion und geeignete Prototyping-Methoden.
Transferprinzip
Ein gutes Weiterbildungsformat endet mit einer veränderten Fähigkeit des Teams – nicht mit einem Stapel Folien.
Gemeinsames Begriffs- und Entscheidungsmodell schaffen.
Methoden und Werkzeuge unmittelbar anwenden.
Eigene Daten, Systeme oder Projektfragen bearbeiten.
Ergebnisse, Checklisten und nächste Schritte für den Alltag sichern.
Zielgruppen
Formate können bewusst interdisziplinär aufgebaut werden, damit gemeinsame Sprache zwischen Management, Fachdomäne, UX und Entwicklung entsteht.
Nächster Schritt
Wir entwickeln ein Format passend zu Zielgruppe, Zeitrahmen und realen Fragestellungen.
XR & interaktive Systeme
Augmented Reality, Virtual Reality, Projektion, Tangibles und Ubiquitous Computing eröffnen neue Interaktionsformen – wenn sie zur Aufgabe und zum Ort passen.

Leistung
Wir wählen die Technologie anhand von Aufgabe, Umgebung, Kollaboration und notwendiger Präzision.
Digitale Hinweise, Modelle oder Arbeitsschritte direkt mit realen Objekten und Orten verbinden.
Immersive Szenarien für Training, Erkundung, Planung und Evaluation aufbauen.
Physische Objekte, Oberflächen und Projektion als gemeinsame Schnittstelle für Gruppen nutzen.
Mobile, eingebettete und vernetzte Komponenten kontextbezogen in den Ablauf integrieren.
Einsatz
Typische Anwendungen reichen von Montageassistenz über Planung und Beteiligung bis zu Ausstellungen und Trainings.
Vorgehen
Bei XR entscheidet nicht nur die Software – Sichtfeld, Hände, Körper, Raum, Geräte und soziale Situation prägen die Nutzbarkeit.
Aufgabe, Nutzer, Raum und Kollaboration beschreiben.
Geeignete Modalitäten und Geräte auswählen.
Kritische Interaktion schnell erfahrbar machen.
Usability, Ergonomie und Nutzen im Kontext prüfen.
Nächster Schritt
Wir prüfen zunächst, welche Interaktionsform wirklich Vorteile bringt.
Visualisierung & Leitstände
Wir gestalten Visual Analytics, Dashboards und Leitstände für Situationen, in denen Überblick, Priorisierung, Erklärung und Eingriff zusammengehören.

Leistung
Ein Leitstand verbindet Daten, Ereignisse, Rollen, Entscheidungen und Aktionen.
Welche Informationen braucht welche Rolle – wann, in welcher Verdichtung und mit welchem Kontext?
Muster, Abweichungen, Beziehungen und Ursachen interaktiv analysierbar machen.
Ereignisse nach Relevanz, Unsicherheit und Handlungsbedarf strukturieren.
Nicht nur beobachten: Eingriffe, Entscheidungen und Rückmeldungen in den Prozess integrieren.
Anwendungsfelder
Die Grundprinzipien sind übertragbar; Datenmodelle, Rollen und Handlungslogik sind domänenspezifisch.
Human-Guided AI
Wenn Systeme Prognosen, Klassifikationen oder Empfehlungen erzeugen, muss die Oberfläche Unsicherheit und Begründung ebenso transportieren wie Handlungsmöglichkeiten.
Relevante Faktoren, Datenbasis und Unsicherheit verständlich darstellen.
Alternativen, Szenarien und Folgen nebeneinander bewertbar machen.
Menschen können Regeln, Prioritäten und konkrete Aktionen beeinflussen.
Nächster Schritt
Wir verbinden Informationsvisualisierung, UX und Systemarchitektur.
Mobilitätsdaten & Datenarchitekturen
Wir konzipieren skalierbare Datenarchitekturen für Mobilität und Verkehr – von heterogenen Quellen und Zähldaten über Zeitreihen und semantische Modelle bis zu APIs, Qualitätssicherung und Visual Analytics.

Ausgangslage
Mobilitätsdaten entstehen in sehr verschiedenen Systemen: Fahrpläne, Sharing, Parken, Ladesäulen, Verkehrsmeldungen, Baustellen, Zählstellen, Sensoren und kommunale Fachverfahren. Damit historische Analysen und neue Dienste möglich werden, müssen Daten nicht nur gesammelt, sondern fachlich konsistent über Zeit nutzbar gemacht werden.
Zeitreihen, Versionen, Korrekturen, verspätete Daten und Retention systematisch modellieren.
IDs, räumliche Referenzen, Fahrtrichtung, Zählkategorien, Einheiten und Gültigkeiten zusammenführen.
APIs, Downloads, Geoservices und vorbereitete Queries auf typische Nutzungsfragen ausrichten.
Leistungspakete
Der Einstieg kann als klar abgegrenztes Konzept erfolgen und modular vertieft werden.
Use Cases, Historientiefe, Zeitauflösung, Query-Bedarf, Datenqualität, Performance und Rollen erfassen.
Formate, IDs, Aktualisierung, Änderungsverhalten, Metadaten und fachliche Unterschiede repräsentativer Quellen untersuchen.
Rohdaten versus Aggregation, Versionierung, Korrekturen, Gültigkeiten, Retention und Ableitungen definieren.
Ingestion, Speicherung, Verarbeitung, fachliches Kernmodell, APIs und Geodienste integrieren.
Completeness, Timeliness, Plausibility, Continuity, Schema Conformance und Source Availability überwachen.
Repräsentative Quellen integrieren, Queries demonstrieren, Speicher-/Performancefragen prüfen und Rollout planen.
Verkehrszähldaten
Gerade Dauer-, temporäre und kommunale Zählungen unterscheiden sich in Technik, Klassifizierung, Zeitauflösung und räumlicher Struktur. Ein belastbares Modell trennt Messwert, Messkanal, Zählstellenkonfiguration und Gültigkeitszeitraum.
Zählstelle, Messpunkt, Datenstrom, Beobachtung, Richtung, Fahrstreifen, Verkehrsmittel/Fahrzeugklasse, Intervall, Einheit, Qualität, Quelle, Gültigkeit und Provenienz.
Neue Fahrstreifen, geänderte Kategorien oder Sensorwechsel erzeugen eine neue gültige Konfiguration. Historische Werte bleiben mit der damaligen Konfiguration interpretierbar.
Standards & Schnittstellen
Wir beziehen vorhandene Standards und technische Bereitstellungen in die Zielarchitektur ein und wählen nur dort zusätzliche Modelle, wo sie fachlich Mehrwert bringen.
Datenqualität & KI
Schema- und Quellenänderungen, fehlende Daten oder neue Messkanäle sind oft regelbasiert feststellbar. ML eignet sich ergänzend für zeitabhängige Anomalien, Drift und komplexe Plausibilitätsmuster.
Neue/entfallene Quellen, Felder, Klassen oder Messkanäle erkennen.
Lücken, Ausfälle, unplausible Sprünge und Abweichungen von typischen Mustern markieren.
Jeden abgeleiteten Wert auf Quelle, Verarbeitung und gültige Konfiguration zurückführen.
Visual Analytics & Querying
Beispiele sind Zeitvergleiche, räumliche Selektion, Qualitätsauswertung oder aggregierte Exporte für Planung und Analyse.
Nächster Schritt
Wir können mit einem abgegrenzten Architektur- und Datenkonzept starten und anschließend PoC, Visual Analytics oder Rollout vertiefen.
KI & intelligente Systeme
Wir kombinieren Semantik, Regeln, Datenanalyse und Machine Learning mit erklärbarer Interaktion. Ziel sind Systeme, die Menschen bei komplexen Entscheidungen unterstützen statt nur Ergebnisse auszugeben.

Systemansatz
Robuste intelligente Systeme brauchen mehr als einen Algorithmus.
Quellen, Qualität, Zeitbezug und Unsicherheit sauber erfassen.
Objekte, Beziehungen, Regeln, Rollen und Situation explizit modellieren.
Regelbasierte, statistische und lernende Verfahren passend zur Aufgabe kombinieren.
Ergebnisse erklären, Eingriffe ermöglichen und Feedback zurück in das System führen.
Anwendungen
Bei Situationen mit vielen Daten, dynamischem Kontext und hoher Verantwortung.
Vorgehen
Deterministische Probleme sollten nicht unnötig mit ML gelöst werden; lernende Verfahren ergänzen Regeln und Modelle dort, wo Muster und Unsicherheit relevant sind.
Aufgabe, Entscheidung und Erfolgsmaß klären.
Qualität, Semantik und verfügbare Signale analysieren.
Regeln, klassische Analytik und KI sinnvoll kombinieren.
Erklärung, Kontrolle und Wirkung mit Nutzern prüfen.
Nächster Schritt
Wir beginnen bei Aufgabe, Kontext und Daten – nicht bei einem vorgewählten Modell.